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17.11.2016

Argo Tractors investiert weiter in Innovation und ein neues Zentrum für Forschung & Entwicklung

neues Zentrum für Forschung & Entwicklung

In neue Produkte und Produktionsprozesse zu investieren – mit diesem anspruchsvollen Ziel hat Argo Tractors im Jahr 2013 eine radikale Neuorganisation eingeleitet, welche die Traktorenbaureihen, Produktionslinien und die Abteilung Forschung & Entwicklung betrifft.

Es ist eine unumgängliche Entwicklung, da die Qualität der Traktoren das Ergebnis einer langen Reihe von Prozessen ist. Dies reicht von der Planung und Entwicklung über die Lieferung an die Vertragshändler und den Endkunden bis zum Kundendienst während der gesamten Lebensdauer des Produkts. In diese Prozesse hat Argo Tractors in den letzten Jahren konstant investiert und gleichzeitig strikt am „Made in Italy“-Konzept festgehalten, wo von der Entwicklung bis zur Produktion der Komponenten, inklusive der Getriebe, alles zwischen Fabbrico, Luzzara und San Martino in Rio im Herzen des ‘Motor Valley’ der Emilia konzentriert bleibt.

Seinem Auftrag des Qualitätsmanagementsystems folgend, ist Argo Tractors heute eines der ersten Unternehmen Italiens, das bereits die Zertifizierung nach ISO 9001:2015, d. h. der neuesten Fassung der ISO-Norm 9001, erhalten hat.

Forschung & Entwicklung

Argo Tractors hat in den letzten drei Jahren circa 5,5 % seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung investiert. Im Rahmen dessen ist nun ein Bauwerk mit 3.000 qm Fläche entstanden, das nur für diesen Zweck bestimmt ist.

Es handelt sich um eine moderne Industrieanlage, die den Konzepten der 4. industriellen Revolution genauso entspricht wie den Normen der neuesten erdbebensicheren Bautechnik.

Sie beherbergt drei verschiedene Bereiche: Einer ist für den Bau neuer Prototypen bestimmt. Er verfügt über Hubeinrichtungen und ist mit Arbeitsplätzen ausgestattet, die über PC und einen drahtlosen Anschluss an das interne Datennetz verfügen. Das Bedienpersonal ist an den Entwicklungsbereich angebunden.

Ein zweiter Bereich verfügt über kleine Werkzeugmaschinen, um die Arbeit in der Abteilung einfacher, schneller und effektiver zu machen, um selbst engste Produktentwicklungstermine zu erfüllen.

Der dritte Bereich beherbergt die „wertvollste“ Kapitalanlage in Sachen Qualität und Technologie: zwei moderne Hallen mit Motorprüfständen mit kontrollierten Belüftungsanlagen und automatischen Datenerfassungs- und Datenbearbeitungssystemen für die Qualifizierung von Antrieb, Abgaskühlung und Abgasnachbehandlung der neuen Traktoren von 50 bis 350 PS – von Maschinen, die in Kürze der STUFE V-Schadstoffemissionsnorm entsprechen werden. In einem weiteren Raum für Getriebetests werden die Lebenszyklen der Traktoren mittels Steuerungs- und Softwaresystemen in den Elektromotoren an den Ein- und Ausgängen der Prüfstände simuliert und nachgeahmt. Ziel ist es, modernste Instrumente zur Qualifizierung des Produkts zu implementieren und den gesamten Prüfzyklus zu reduzieren, um die Simulations- und Berechnungseinrichtungen bestmöglich auszunutzen.

Eine wesentliche Verbesserung der letzten zwei Jahre für die Planer ist das moderne dreidimensionale CAD-System mit zugehörigem Product Lifecycle Management. Diese 3D-Modellierungs- und Planungsinstrumente beschleunigen die Entwicklungsphase und ermöglichen es den verschiedenen Produktentwicklungsbereichen (Mechanik, Elektrik/Elektronik, Hydraulik, Fahrzeug) als Team zusammenzuarbeiten.

Qualifizierte Mitarbeiter

Die Investitionen in qualifizierte Mitarbeiter war ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der F&E-Abteilung: Die jüngste Entwicklung aller Produktreihen wurde sorgfältig durch Fachkräfte mit hoher Kompetenz in angewandter Mechatronik begleitet. Das Unternehmen hat die Technologieinvestitionen einem Expertenteam anvertraut, das die Überwachungssoftware für die von Argo Tractors entwickelten Getriebe erstellt hat. Alle mechanischen und elektronischen Überwachungskomponenten wurden synergetisch entwickelt, was es zum technologischen Herz des F&E-Bereichs macht.

Es handelt sich um eine vorausschauende und strategische Investition, um den Erfordernissen moderner Landwirte gerecht zu werden, die sich immer stärker für Technik zur Automatisierung der Feldarbeit, für Precision Farming und satellitengestützte Lenksysteme interessieren.

All dies erfolgt in Übereinstimmung mit der Kaizen-Philosophie, mit dem Menschen als strategischen Wachstumsfaktor. Die Mitarbeiter werden in die Erreichung der Unternehmensziele eingebunden und ihre fachliche Kompetenz wird durch eine ständige Weiterbildung angepasst (gut 7.000 Stunden von 2014 bis heute), um mit der sich ständig weiter entwickelnden Technologie Schritt zu halten.